Zahlreiche Jungmeister und Jubilare auf erstem Meisterforum ausgezeichnet

Der hohe Stellenwert des Meisterbriefes war beim ersten Meisterforum der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern und der Handwerkskammer Wiesbaden am Freitag, 9. Juni 2017, in der Schlüchterner Stadthalle ein Schwerpunktthema. Zahlreiche Jungmeister und Meister-Jubilare wurden ausgezeichnet.

Die für 25-jährige Meistertätigkeit Geehrten
Die für 25-jährige Meistertätigkeit Geehrten


„Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan“ – mit diesem Schriftzug auf einem großformatigen Banner auf der Stadthallenbühne wurde auf die besondere Bedeutung des Handwerks hingewiesen. Die Veranstaltung war eine Doppel-Premiere. Das Meisterforum gab es zum ersten Mal und zum ersten Mal hatte der vor wenigen Wochen neu gewählte Kreishandwerksmeister Joachim Wagner das Wort. Der langjährige Amtsvorgänger Ottmar Hutzenlaub wurde in der voll besetzten Stadthalle ebenso begrüßt wie der neue Landrat Thorsten Stolz sowie die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller.

„Dem Handwerk geht es momentan gut – die Auftragsbücher sind gefüllt“, freute sich Wagner. Als „Zukunft des Handwerks“ bezeichnete er die Jungmeister, die ihre Urkunden erhielten. Zudem wurden zahlreiche Jubilare für 25-jährige Meistertätigkeit ausgezeichnet. Diese bezeichnete Wagner als „Eckpfeiler der Nation“. Sie seien erfolgreiche Firmenchefs und würden viele Mitarbeiter beschäftigen und Lehrlinge ausbilden.

Die geehrten Jungmeister zusammen mit Susanne Simmler (links), Bettina Müller (4. v. rechts), Bernhard Mundschenk (3. v. rechts), Joachim Wagner (2. v. rechts) und dessen Stellvertreterin Esther Hummel (rechts)
Die geehrten Jungmeister zusammen mit Susanne Simmler (links), Bettina Müller (4. v. rechts), Bernhard Mundschenk (3. v. rechts), Joachim Wagner (2. v. rechts) und dessen Stellvertreterin Esther Hummel (rechts)


„Der Meister ist der Inbegriff des Handwerks“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, Bernhard Mundschenk, der den Ausgezeichneten gratulierte. „Wir haben die besten Konjunkturumfragen seit 25 Jahren. Dass es so gut läuft, hat auch mit den Handwerksmeistern zu tun“, zollte Mundschenk Dank und Anerkennung. Er forderte: Die Ausbildung im Handwerk muss erste Wahl sein“.

Von einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Kreisgremien und der Kreishandwerkerschaft sprach die Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. „Wir brauchen die Handwerksmeister“, hob sie hervor und fügte hinzu: „Die Bedeutung des Meisterbriefs darf nicht in Frage gestellt werden“. Laut Simmler kommt der Großteil der Investitionen des Kreises Handwerksbetrieben der Region zugute. Dass die Handwerksbetriebe die Hauptsteuerlast in den Kommunen schultern, hob Schlüchterns Erster Stadtrat Reinhold Baier hervor. Er ging auf die Nachwuchsprobleme im Handwerk ein.

Mit Comedian Johannes Scherer, der insbesondere als Moderator von Hitradio FFH bekannt ist, hatte die Kreishandwerkerschaft einen prominenten Gast eingeladen. Er gab zum Vergnügen des Publikums Auszüge aus seinem Bühnenprogramm zum Besten. Scherer erzählte unter anderem aus seiner Kindheit in Schöllkrippen und einer besonderen Verbindung zu Schlüchtern. Zum Fichtennadelschaumbad der Firma Heinlein: „Samstags war Badetag. Erst hat Papa im Fichtennadelschaum gebadet, dann Mama, dann wir Kinder – natürlich im gleichen Wasser.“

Quelle: GNZ

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Die geehrten Jungmeister:
Elektrotechnikermeister Michele Laguardia (Biebergemünd), Fleischermeister Christian Spieker (Gelnhausen), Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister Lukas Desch (Linsengericht), Kfz-Technikermeister Christian Ihl (Wächtersbach), Maler- und Lackierermeister Andreas Appel (Büdingen), Metallbauermeister Christian Desch (Biebergemünd), Tischlermeister Christian Kohl, Burkhard Noll (beide Bad Soden-Salmünster) und André Simon (Schlüchtern).

Die ausgezeichneten Meisterjubilare (25 Jahre):
Bäckermeister Jürgen Fink (Steinau a. d. Str.), Dachdeckermeister Ralf Hasenstein (Steinau a. d. Str.), Feinwerkmechanikermeister Werner Alt (Sinntal) und Dirk Simon (Brachttal), Fleischermeister Norbert Geipel (Bad Orb) und Frank Lins (Schlüchtern), Friseurmeisterinnen Heike Maiberger (Biebergemünd) und Beate Wolf (Bad Soden-Salmünster), Installateur- und Heizungsbauermeister Uwe Früchtl (Freigericht), Winfried Leipold und Jens Müller (beide Schlüchtern) sowie Burkhard Schnepp (Gelnhausen), Kfz-Technikermeister Michael Wolf (Krombach), Maler- und Lackierermeister Rainer Eifert (Schlüchtern), Stefan Jahn (Steinau a. d. Str.), Ernest Wilhelm Koch (Gründau), Dirk Köhler (Flörsbachtal) und Jochen Merx (Sinntal), Maßschneidermeisterin Astrid Kaiser (Wächtersbach), Maurer- und Betonbauermeister Mathias Genz (Biebergemünd), Peter Kienzle (Linsengericht), Klaus Köhler (Schlüch-tern) und Holger Krauße Wächtersbach, Metallbauer-meister Matthias Litzenburger (Linsengericht), Raum-ausstattermeister Reinhold Heeg (Gelnhausen), Steinmetz- und Steinbildhauermeister Jürgen Lauber(Eschenburg) und Olaf Schulz (Wetzlar), Tischlermeister Thomas Maul (Freiensteinau) und Jürgen Sowietzki (Schlüchtern), Zimmerermeister Rainer Landsgesell (Sinntal)